Gesundheit hat ein Geschlecht

Das Geschlecht übt einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit aus - das biologische Geschlecht (sex) ebenso wie das soziale Geschlecht (gender), das als Bündel der gesellschaftlich und kulturell geprägten Rollen, Rechte und Pflichten von Menschen verstanden werden kann.

Mädchen und Burschen bzw. Frauen und Männer sind teilweise unterschiedlichen Anforderungen und Belastungen ausgesetzt und sie gehen aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebensbedingungen in verschiedener Weise mit Gesundheit, Belastungen und Krankheit um. So unterscheiden sich weibliche und männliche Jugendliche zum Beispiel in ihrem Risikoverhalten und ihren Strategien, Probleme zu bewältigen; Frauen und Männer wiederum unterscheiden sich darin, inwieweit sie auf Signale ihres Körpers hören und entsprechende Aktivitäten setzen. Für die Wiener Gesundheitsförderung bedeutet dies, alle Maßnahmen und Aktivitäten geschlechtssensibel zu planen und umzusetzen, um den jeweils unterschiedlichen geschlechtsspezifischen Erfordernissen gerecht zu werden.

Expertin der Frauengesundheit

Die Wiener Gesundheitsförderung kooperiert dabei sehr eng mit der Wiener Frauengesundheitsbeauftragten Univ.Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger, um ihre Expertise in die laufende Arbeit einfließen zu lassen. So werden auch bereits bewährte frauen/genderspezifische gesundheitsfördernde Maßnahmen fortgesetzt und weiterentwickelt.

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