
health4teen
Gesundheitsförderung für ausgrenzungsgefährdete Jugendliche - mit stadtteilbezogenem Ansatz

Das Aufwachsen in einem sozial benachteiligten Umfeld vermindert die Chancen von Jugendlichen auf ein gesundes Leben. Besonders hohes Risikopotenzial besteht dabei für Jugendliche, die frühzeitig die Bildung abbrechen und/oder denen der Einstieg in den Arbeitsmarkt nicht gelingt. Die Kumulation sozioökonomischer sowie gesundheitlicher Risikofaktoren bedingt einen erhöhten Förderbedarf für diese ausgrenzungsgefährdete Bevölkerungsgruppe.
Das Projekt health4teen kooperiert eng mit der Einrichtung "c’mon14 – Case Management für SchülerInnen ab 14", durchgeführt von der ÖSB Consulting GmbH. Weiterer Fördergeber ist der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (WAFF).
c’mon14 bietet Berufs- und Bildungsberatung, längerfristige Begleitung, Unterstützung bei der Lehrstellensuche und Case Management für ausgrenzungsgefährdete Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren in Wien.
Der Fokus des Gesundheitsförderungsprojektes liegt auf ausgrenzungsgefährdeten Jugendlichen des 10. Wiener Gemeindebezirks. Die Jugendlichen sollen durch unterstützende und gesundheitsfördernde Angebote in ihrer gesundheitsbezogenen Lebensqualität sowie ihren individuellen Gesundheitskompetenzen gestärkt und so zu einer gesundheitsfördernden Lebensweise befähigt werden. Durch die Verzahnung von gesundheitsorientierten Angeboten mit bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, sollen sie in dieser schwierigen und herausfordernden Lebensphase optimal unterstützt werden.
Nach einer Ist-Analyse zur partizipativen Entwicklung von Maßnahmen werden Gesundheitsworkshops, Gesundheitsaktionstage, Peer Education, eine regelmäßig stattfindende Gesundheitssprechstunde, Fortbildung für MultiplikatorInnen und Gesundheitsaktivitäten im Grätzel bzw. an kooperierenden Schulen und Jugendzentren angeboten.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Das Projekt startete im September 2010 und läuft bis Ende Juni 2012.

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